Bürokomplex Arabellastraße (Wettbewerb, München 2007)

Die städtebauliche Situation in Bogenhausen ist durch für die 1970er und 80er-Jahre typische solitäre Baustruktur mit campusartigen Grünanlagen geprägt. Das vorliegende Projekt beruht auf dem Prinzip der Vernetzung städtischer Räume, die einerseits durch Erhalt der Nord-Süd-Durchwegung und andererseits durch halboffene urbane Nischen mit entsprechender Freiraumgestaltung gewährleistet wird. Dem städtebaulichen Gesamtkonzept des Stadtviertels Arabellapark entsprechen wird der Straßenraum nicht geschlossen. Grundidee ist es, jeden Erschließungskern wirtschaftlich optimiert zu nutzen, indem jedem Kern die maximal mögliche Grundfläche von 400 m² (BAYBO) zugeordnet wird. Diese theoretische Kettenanordnung von Nutzflächen und Erschließungskernen wird organisch gefaltet in die Grundstücksform eingepasst.